Hegegemeinschaft Weschnitztal
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Jagdpraxis:

Kugelfang Das Thema Kugelfang sollte immer im Vordergrund bei der Jagdausübung stehen. Hierzu gab es einen Artikel in der Zeitschrift “SAUEN-Magazin 2/2014” von Dr. Christian Holm. Die Frage war: Im jagdlichen Alltag wird der weiche Boden vom Gros der Jäger für ausreichend als Kugelfang angesehen. Doch ist er wirklich in der Lage, das Geschoss aufzunehmen? Oder setzt es nur auf und fliegt als Abpraller weiter? Ein Feldversuch muss Gewissheit bringen. In einem Feldversuch ging daher Dr. Holm dieser Frage auf den Grund. Das Ergebnis ist erschreckend und sollte jeden verantwortungsbewussten Jäger interessieren. Aus rechtlichen Gründen kann der Artikel hier leider nicht veröffentlicht werden, aber eine Suche im Internet mit den Stichworten “feldversuch kugelfang Christian Holm” führt wahrscheinlich zum Ergebnis. Auf Nachfrage per Mail kann ich den Artikel bzw. einen Link darauf gerne zusenden. Adresse unter Kontakte oder über das Kontaktformular. Tragen von Handschuhen beim Ausweiden schützt Jäger vor Hepatitis E Wildschweine können Träger des Hepatitis E Virus (HEV) sein. Für Jäger besteht deshalb durch direkten Kontakt zu Wildschweinen bei der jagdlichen Gewinnung von Wildschweinfleisch ein erhöhtes Infektionsrisiko. Die Hepatitis E ist eine akute Leberentzündung, die durch Infektion mit dem Hepatitis E Virus (HEV) hervorgerufen wird. Die Symptome der Erkrankung beginnen nach einer langen Inkubationszeit von 2 bis 6 Wochen oft mit Fieber, bevor spezifische Symptome wie Oberbauchschmerzen und Gelbsucht auftreten. In den meisten Fällen kommt es nach Tagen oder Wochen zur Genesung. Die Mortalitätsrate bei Hepatitis E (Sterbefälle nach einer Erkrankung) wird mit 1 % bis 4 % angegeben. Hier zwei Informationsblätter des BFR ( Bundesinstitut für Risikobewertung ) Tragen von Handschuhen beim Ausweiden schützt Jäger vor Hepatitis E Hepatitis E-Virus in deutschen Wildschweinen